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S.E. Zurmang Gharwang Rinpoche

Es ist uns eine große Ehre, dass Rinpoche uns erneut im Mai 2012 besuchen wird, nachdem er erstmalig 1987 in Westberlin war.

Datum: 10.-13. Mai 2012

Programm: "Wir haben vergessen, dass wir Buddhas sind": 2.Mai 18h45 + 3.Mai 18h45 + 4.Mai 10h00 + 5. Mai 10h00

Grüne Tara Einweihung:6. Mai (Uhrzeit folgt)

Biographie: S. E. Gharwang Rinpoche ist die 12. Wiedergeburt des berühmten Zurmang Gharwang aus dem Zurmang Kloster in Osttibet, dem auch die Trungpa Tulkus entstammen. Er wurde im Jahre 1965 in eine adlige Familie in Gangtok / Sikkim geboren. Seine Heiligkeit, der 16. Gyalwa Karmapa, hat ihn schon als Kind entdeckt und im Kloster Rumtek inthronisiert, wo er später mit großem Erfolg an der Shri Nalanda Klosteruniversität studiert hat. Zu seinen geistigen Lehrern gehören der Kalu Rinpoche, Jamgön Kongtrul, Tai Situpa, Gyaltsab Rinpoche, Tulku Urgyen, Khenchen Thrangu Rinpoche, Khenpo Tsultrim Gyamtsho Rinpoche, Khenchen Pema Petse und Khenchen Chödak Tenpel. Surmang Gharwang Rinpoche hat erstmalig im Jahre 1991 das wieder aufgebaute Zurmang Kloster im Osten Tibets besucht, um für ca. 30 000 Menschen buddhistische Unterweisungen und tantrische Ermächtigungen zu geben. Er hat ein großes Kloster in Sikkim gegründet, das zahlreiche soziale und medizinische Projekte unterhält.

Thema: "Wir haben vergessen, dass wir Buddhas sind": Das Bewusstsein, das den Informationen der Sinne folgt, versorgt sich selbst mit Vorstellungen von der Wirklichkeit. Daraus entsteht die Ansicht, ein „Etwas“ zu sein oder sogar ein „Selbst“ zu besitzen. Wir verwenden unseren Geist, der die Buddha-Natur in sich trägt, auf eine sehr beschränkte Weise, statt seine vollen Möglichkeiten auszunutzen. Sobald wir verstehen, dass alles ein Produkt des Geistes ist, gibt es keine Möglichkeit mehr, die Situation und den, der sie erlebt, voneinander zu trennen. Sobald der Geist völlig rein ist, wird alles als rein erlebt. Was im Mahayana Buddhismus als „Buddha-Natur“ oder „Buddha Essenz“ (Skr. tathagatha gotra, tathagatha garbha) bezeichnet wird, beschreibt die Potenzialität der Befreiung aus den leidvollen geistigen Zuständen und bildet Synonyme für das vollkommene Erwachen. Sie werden im Zusammenhang mit der Erfahrung der Leerheit und dem erleuchteten Geist eines Buddhas angewandt. Surmang Garwang Rinpoche wird sich in seinen Vorträgen auf die berühmte Schrift „Die unwandelbare Natur des Geistes“ von Maitreya Asangha aus dem 3. Jahrhundert beziehen, die im Sanskrit „Ratnagotravibhaga“ oder auch „Uttara Tantra Shastra“ heißt. Dieser profunde Text bildet die inhaltliche Brücke zwischen dem Mahayana und dem Vajrayana Buddhismus.

 

Solange du nicht einschätzen kannst, wer du bist, wirst du - auch wenn dich die ganze Welt bewundert - immer weiter unglücklich und unzufrieden sein. Sobald du die anderen wirklich respektieren kannst, werden die `Farben der Freude` dein Leben verschönern. Es geht nicht darum dich zu verwandeln, sondern dich so zu akzeptieren, wie du bist. Darum ist es wichtig dein wunderbares Herz zu nähren und den Lebewesen großen Respekt zu erweisen.“ Zitat: Zurmang Garwang Rinpoche

Sprache: Die Veranstaltungen werden von Arne Schelling aus dem Englischen ins Deutsche übersetzt.

Veranstaltungsort: Bodhicharya e.V. in Friedrichshain

 


 

Kontakt: Buddhismus[at]Berlin.De