ist das Oberhaupt der Taklung Kagyu Linie, er ist Abt des Klosters in Chapagaon, südlich vonKathmandu und Oberhaupt des Riwoche Klosters in Tibet. Derzeitig ist Rinpoche Vajrameister des Ka-Nying Shedrub Ling Klosters in Kathmandu.
Phakchok Rinpoche ist 28 Jahre alt. Er ist Sohn von Chokling Rinpoche, Enkel von Tulku Urgyen Rinpoche und älterer Bruder von Yangsi Dilgo Khyentse Rinpoche. Rinpoche studierte bei einigen der größten Meister des letzten Jahrhunderts, wie Dilgo Khyentse Rinpoche, Dudjom Rinpoche, Tulku Urgyen Rinpoche, Penor Rinpoche und Nyoshul Khen Rinpoche.Phakchok Rinpoches besondere Fähigkeit ist es, Praxismethoden und Erfahrungen, insbesondere der Medition, auf lebendige, faszinierende und offene Art zu vermitteln.Dies hat ihn zu einem sehr beliebten Lehrer im Westen werden lassen, besonders bei jungen Leuten.
Neben seinen Lehrtätigkeiten in Nepal, Asien, Mexiko, USA, Kanada, Israel und Europa leitet Rinpoche in seinem Land viele soziale Projekte, wie mobile medizinische Camps, die in ganz Nepal unterwegs sind, oder den Aufbau einer Klinik in der Nähe von Kathmandu zur medizinischen Versorgung der ländlichen Bevölkerung.
Veranstaltungsort: Drikung Kagyü Zentrum, Sommerhuderstrasse 35a, 22769 Hamburg. Rückfragen bitte ausschliesslich an arne.schelling[at]gmx.de oder buddhismus{at}berlin.de.
Die vier Zeilen von Longchenpa und Meditationsanweisungen von S.H. Dilgo Khyentse Rinpoche: 7.-9. Juli 2009, jeweils 15h00-17h30, pro Nachmittag 18 Euro, erm. 14 Euro
Die vier Zeilen von Long-ch'en Ram-jam-pa (1303-1363), einer der großartigsten Dzogchen-Meister überhaupt, sind sein Herzensrat und zugleich die geheime Bedeutung der vier Zeilen von Gampopa “Den Geist dem Dharma zu wenden”. In diesen Worten sind die gesamten neun buddhistischen Fahrzeuge (Yanas) zur Erleuchtung enthalten. Es werden daher sowohl die verschiedenen Pfade des Sutra, Tantra und Dzogchen, als auch das Ziel, die vollkommene Buddhaschaft, ausführlich erklärt. Dabei werden die Techniken aufgezeigt, die auf den verschiedenen Meditationsstufen angewendet werden, um die Verwirrung zu beseitigen, die die wahre Natur unseres Seins verdunkelt. Phakchok Rinpoche wird diese Belehrungen mit direkten Meditationsunterweisungen von S.H. Dilgo Khyentse Rinpoche (1910-1991), einem der größten Dzogchen- und Rime-Meister des 20.Jahrhunderts verbinden.
Lojong – Training des Geistes: 6.-8. Juli 2009, jeweils 19h30-22h00, pro Abend 18 Euro, erm. 14 Euro
Lojong, das Training des Geistes, geht auf den großen indischen Meister Atisha zurück, der diese Belehrungen von Serlingpa aus dem heutigen Indonesien, erhielt. Sinn des Geistestraining ist es, sich in die Lage der Mitmenschen zu versetzen. Das Training besteht darin, die Ich-Zentriertheit aufzugeben, den anderen das eigene Glück zu schenken und das Leid der anderen auf sich zu nehmen. Um dazu fähig zu sein, bedarf es eines mutigen Herzens und eines Verständnisses davon, dass unser wahres Wesen, die Natur unseres Geistes, unzerstörbar ist.
NEU!!!!! Vajrakilaya - Einweihung: 9. Juli 2009, 11h00, 10 Euro (keine weitere Ermäßigung)
Paarbeziehungen aus buddhistischer Sicht: Ratschläge, Tipps & Herausforderungen. 9.Juli 2009, 19h30-22h00, 15 Euro, erm. 12 Euro
Wir alle kennen solche Fragen: hilft mir mein Partner auf dem Pfad zur Erleuchtung, oder stört er mich? Oder hilft er mir gerade dadurch, dass er mich stört? Ist mein Partner so schwierig oder ist das nur meine Sichtweise? Soll und kann ich meinen Partner verändern oder muss ich doch an mir arbeiten? Wenn ich den Partner frei lasse, leide ich dann oder er? Liebt mich mein Partner überhaupt oder braucht er mich nur? Was ist Liebe? Darf ich Erwartung oder Anhaftung haben? Was ist überhaupt wichtig, damit unsere Partnerschaft funktioniert? Wozu überhaupt Partnerschaft? In diesem Abendvortrag wird Rinpoche solche und hundert ähnliche Fragen aus buddhistischer Sicht beleuchten.
Berlin: 10.-11. Juli 2009
Veranstaltungsort: Lotos Vihara, Neue Blumenstrasse 5, 10179 Berlin, Rückfragen bitte ausschliesslich an annesiml{at}yahoo.de oder buddhismus{at}berlin.de.
Tibetischer Buddhismus: Open Talk: Fragen und Antworten zum "Leben und Sterben" aus tibetisch buddhistischer Sicht 10.Juli 2009, 19h30-21h00, Kosten 12 €, erm. 8 €
Vajrasattva (gemäß der Sangdik Dorsem-Tradition des Chögyur Lingpa Schatzwerkes): 11.Juli 2009, Einweihung 10h00-12h30, Praxis-Erklärung 15h00-17h00 (ganzer Tag 30 €)
In Berlin wird er diesmal die Vajrasattvapraxis vermitteln und die entsprechende Einweihung dazu geben, so dass diese Praxis gleich im Anschluss für jeden anwendbar ist. Die Vajrasattva-Praxis ist eine tiefe Reinigungspraxis, mit der Verschleierungen, Ängste, Krankheiten, Hindernisse sowie jede Art von negativem Karma aufgelöst werden können. Sie ist gleichzeitig eine der essentiellen vorbereitenden Übungen, um dann in die Praxis des Mahamudra und des Dzogchen zu gehen. Einen großen Anteil an dieser Praxis haben die Visualisierung und das 100-Silben-Mantra, das gemeinsam angewendet werden.